PV-Reinigung

PV-Reinigung.

Bisher wurde angenommen, dass die “natürliche” Reinigung durch Regen und Schnee ausreichen würde, um die Verschmutzungen von Photovoltaikanlagen zu entfernen. Dies ist jedoch ein Irrtum. So sammelt sich über die Monate eine Schmutzschicht (Abgase, Staub, Blütenstaub, Vogelexkremente usw.) auf den Scheiben der Module an, welche durch normale Witterung nicht mehr beseitigt werden kann. Eine Reinigung der Anlage kann je nach Verschmutzungsgrad den Ertrag um 5-30 Prozent erhöhen und ist daher wirtschaftlich sinnvoll. Nicht nur auf den Wirkungsgrad, sondern auch auf die “Lebensdauer” der Module wirkt sich die regelmäßige Reinigung sehr positiv aus.

Hierbei sollte unbedingt entmineralisiertes Wasser verwendet werden, um Rückstände von Kalk auf den Modulen zu vermeiden. Man sollte grundsätzlich auf Dampfstrahldruck und schwere Reinigungsroboter verzichten, da hierdurch die Module schnell beschädigt werden können.

Die Wirtschaftlichkeit einer professionellen Reinigung lässt sich schnell unter Einbeziehung des prozentuellen Verschmutzungsgrades im Vorfeld berechnen. Dieser ist am einfachsten mit einem Strahlungssensor zu ermitteln. Viele Anlagenbetreiber können diesen jedoch oft auf Grund Vergleichswerte der letzten Betriebsjahre auch selbst zu meist richtig einschätzen.

Reinigungsrechner (Excel)

Beispielrechnung:

besipielrechnung

Designed by DHTM-STUDIO